






Diese Aufnahme entstand
beim 1. Grand Prix 1956
Wenn Lys Assia, die erste Gewinnerin des Grand Prix (1956), heute auf die Bühne tritt, im schwarzen Paillettenkleid mit ihrer unverwechselbaren Stimme, scheint die Zeit stehen geblieben zu sein.
So wie sie einst mit ihrem Welterfolg “O mein Papa” ein Millionenpublikum erobert hat, so besticht sie auch heute noch mit Charme und Eleganz.
Und es sei an dieser Stelle gleich vorweggenommen: Lys Assia ist wieder da!
1946 sang sich Lys Assia mit dem Lied von der Weissen Hochzeitskutsche in die Herzen ihres deutschen Publikums. Auf den Bühnen des Nachkriegsdeutschlands war sie immer die Elegantest - das Publikum wusste damals Ihre Schönheit, ihre Ausstrahlung zu schätzen, Lys Assia brachte Wärme in schweren Zeiten.
Lys Assia ist die einzige Schweizerin, die den Concours d´Eurovision de la Chanson gewonnen hat. Sie bekam 6 goldene Schallplatten, spricht 8 Sprachen(!) und ist auf allen berühmten Plätzen der Welt zuhause: Von Europa über die USA bis nach Südamerika stand Lys Assia auf so berühmten Bühnen wie dem Tivoli in Kopenhagen, im Plaza in New York oder dem Tropicana in Kuba.
Sie sang vor der englischen Königin Elisabeth II, dem ägyptischen König Faruk und Evita Peron, hatte eigene Fernsehsendungen in England, Venezuela, Italien, Spanien, Portugal und Frankreich.
Ihr zu Ehren wurde eine Rose nach ihr benannt, eine orangefarbene Floribunda-Rose - die Lys-Assia-Rose.
Lys Assia war zweimal verheiratet.
Viel Rückhalt und Unterstützung erhielt sie von Henry Kunz, einem Züricher Bauunternehmer und Vater von Tochter Maja,
der 1957 an einem Herzleiden starb.
1963 heiratete Lys Assia den dänischen Hotelketten-Besitzer Oskar Pedersen, der 1995 bei einem schweren Autounfall, bei dem auch Lys Assia schwer verletzt wurde, starb.
Nach einer schweren Herzoperation 1996 hat sich das Leben von Lys Assia heute verändert: “Ich bin zugänglicher, spontaner geworden”, sagt sie und fügt an: “Das Singen gibt mir die Freude am Leben zurück”.
Im Januar 2005 ist Lys Assia nach einem brutalen Überfall in ihrem Heim in Frankreich, bei dem ihr geliebter Dackel “Lucky” ums Leben kam, in ihre Heimat, die Schweiz, zurückgekehrt.
Neben zahlreichen Fernseh- und Radioauftritten gastiert Lys Assia heute häufig auch bei Galas, wie z.B. für Unicef, diversen Stiftungen oder auch bei privaten Festen und Events.
Bevor die Kanada-Tournee Ende Oktober 2008 startet, erscheint eine neue CD, die in Österreich und Deutschland produziert wurde.
In der Schweiz wurde 2009 das Buch “Das volle Leben” (80-jährige Schweizerinnen erzählen aus ihrem Leben - darunter auch Lys Assia) auf einer Tournee präsentiert. Großer Live-Auftritt in TV hatte Lys Assia im April in Moskau. Dort war Lys Assia Ehrengast bei ESC und wurde stürmisch gefeiert. Es folgten viele Galas u. a. eine Einladung zum ESC Fanclubtreffen in Madrid und ein krönender Abschluss war die Sylvester-Gala in Gstaad in der Schweiz, wo Lys Assia der Stargast des Abends war.
2010 war Lys Assia Jury-Mitglied in Armenien für den ESC und hatte dort einige Fernsehauftritte. Lys Assia war der Ehrengast beim ESC in Oslo.
Ebenfalls
waren etliche Galas, Stadtfeste und Events angesagt. Ein Fotoshooting fand in Prag statt.
Im Fernsehen war Lys Assia u.a. in den ZDF-Sendungen “Volle Kanne” und “Mona Lisa”.
Der große Erfolg des Buches “Das volle Leben” wird im
August 2010 mit einer Tournee durch die Schweiz fortgesetzt.
Im September 2010 steht Lys Assia für das australische Fernsehen vor der Kamera.